Was ist Hatha-Yoga?

Die meisten Menschen verbinden "Yoga" in erster Linie mit verschiedenen Stellungen und Körperhaltungen wie Schulterstand und Kopfstand. Es gibt aber nicht nur einen Yogaweg sondern mehrere.

Zum Weg des "Hatha-Yoga" gehören u. a. die sogenannten Asanas ("Körper-stellungen").

Hatha Yoga ist der populärste der Yogawege. Im Hatha Yoga wird mit dem Körper gearbeitet und insbesondere durch Atemübungen (Pranayama) und verschiedenen Körperübungen bzw. -Stellungen (Asanas), die für mehrere Atemzüge gehalten werden. Damit wird nicht nur Kräftigung und Dehnung bewirkt, sondern die Asanas entwicklen auch energetische Wirkungen.

Das Wort „Hatha“ besteht aus den Silben "Ha" und "Tha" und hat verschiedene Bedeutungen:

  • "Ha" bedeutet "Beherrschung", „Bemühung“ oder „Übung“, womit ausgedrückt wird, dass du selbst übst und dich selbst bemühst.
  • "Ha" bedeutet Sonne und „Tha“ bedeutet Mond. Damit wird ausgedrückt, dass auch eine Aktivierung und Harmonisierung der Sonnen- und Mondenergien im Organismus stattfinden. Sonnenenergie steht im Menschen für Zentrierung, mehr Energie und Selbstvertrauen (auch das männliche in uns). Die Mondenergie steht für Entspannung, Intuition und Feinfühligkeit (auch das weibliche in uns). Hatha Yoga sorgt dafür, dass beides im Menschen stärker wird und ins Gleichgewicht findet.
  • "Ha" und "Tha" steht auch für die zwei Arten von Übungen im Hatha Yoga. Es gibt aktive, fordernde Übungen wie zum Beispiel der Sonnengruß, und es gibt entspannende, sanfte Übungen wie die Tiefenentspannung.

Ein Ziel im Hatha-Yoga ist die Verbesserung eigenen Wahrnehmung von Körper, Geist und Seele - wahrnehmen was JETZT ist ohne es zu beeinflussen, ohne es zu bewerten. Dieser Weg eignet sich für Menschen, die nach innerer und äußerer Veränderung streben.

Die regelmäßige Yogapraxis schult Körper und Geist und hat viele positive Effekte auf Deine Gesundheit. Sie ist jedoch kein Ersatz für Medizin. Es ist wichtig, Yogastellungen und Atemtechniken unter der Anleitung eines ausgebildeten Yogalehrers zu lernen. Bei Beschwerden oder Krankheit praktiziere Yoga gemäß dem Rat Deines Arztes und eines qualifizierten Yogalehrers.

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