Pranayama und Asanas

Wenn Du Deine Yogaübungen machst, kann es des Öfteren passieren, dass Dein Geist auf Reisen geht. Der Körper macht seine Übungen, während der Geist ganz woanders ist. In solchen Augenblicken ist es sehr wertvoll, seine Aufmerksamkeit auf den Atem zu lenken, denn dieser bringt Dich in den gegenwärtigen Augenblick zurück. So wirst Du Dir der Dehnung genau da bewusst wo sie geschieht und kannst auf diese Weise zu 100 % bei Deinen Übungen bleiben. Es macht auch einen großen Unterschied, wenn Du die Asanas mit einem Lächeln auf dem Gesicht machst. So kannst Du Dich noch mehr entspannen (ein Lächeln entspannt sämtliche Gesichtsmuskeln) und Deine Übungen genießen.

Kannst Du Dir vorstellen, in der Bootstellung (Naukasana) oder der Supermanhaltung (Viparita Shalabhasana) zu entspannen? Dies ist möglich, wenn wir währenddessen unsere Aufmerksamkeit auf den Atem lenken. Was passiert, wenn wir uns auf den Atem konzentrieren? Der Geist entspannt sich, Du bist dann besser dazu in der Lage, in der Asana (Yogastellung) zu verweilen. Auf diese Weise verschiebt sich der Fokus vom Unbehagen der Stellung hin zum entspannenden Moment der Asana. Versuche es doch einmal, wenn Du das nächste Mal Yoga machst.

Wie man den Atem mit den Yogastellungen in Einklang bringt

Atme immer durch die Nase, es sei denn, die ausdrückliche Anweisung lautet anders. Versuche, den Atem mit dem Asana zu koordinieren.

Atme immer dann ein, wenn Du in der Brustregion ein Gefühl der Ausdehnung erlebst. So zum Beispiel, wenn Sie Ihre Arme nach oben strecken oder sich nach hinten beugen.

Atme immer dann aus, wenn Du ein Gefühl der Kontraktion oder des Drucks in der Bauchgegend verspürst. Also dann, wenn Du Dich beispielsweise nach vorne oder hinten beugen oder Deine Wirbelsäule drehst. Atme aus, wenn Du eine Stellung beendest und in Deine normale Haltung zurückkehrst.

Halte den Atem nicht an, es sei denn, Du wirst darum gebeten. Den Atem unbewusst anzuhalten, wird im Allgemeinen mit Anstrengung in einer Haltung verbunden.

In unseren Kursen und Seminaren lernst Du die bekanntesten Yogi-Atmungen kennen. Teste selbst die wohltuende Wirkung:

Entlastung des Herzens, Herabsetzung des Bluthochdrucks

Regulierung der Darmtätigkeit, Förderung der Verdauung

Ausschwemmung von Schlacken

Belebung und Regenerierung des Stoffwechsels

Gewinnung von Ruhe, Selbstvertrauen, Sicherheit